Leicht und mit Genuss in den Sommer starten!

Der Diätenwahn!

Wie viele Diäten hasst Du schon probiert?

Fast jeder kennt dieses Gefühl: Die Sonne scheint und man möchte so gerne wieder in die tollen Sommerkleider passen! Aber, oh Schreck, die kleinen Kalorienmonster haben über den ach so langen Winter die Kleider enger genäht!

 

 

 

... und was jetzt?

Es gibt über 250 Diäten in Deutschland und alle versprechen schnelle Abnehmerfolge! Wenn diese Diäten doch so erfolgreich sind, warum sind dann immer mehr Menschen übergewichtig oder sogar adipös? Da stimmt doch was nicht, aber was?

Das Robert-Koch-Institut führt regelmäßig Studien zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland durch. Demnach sind 67 % der Männer als übergewichtig einzustufen und davon 23 % als adipös. Frauen schneiden etwas besser ab! Jedoch zeigen die Werte, dass sich die Situation von Jahr zu Jahr verschlimmert.

Wer hat das nicht schon einmal erlebt?

Wenn wir Menschen einmal verstehen würden, dass wir individuell sind und somit auch unser kompletter Organismus unterschiedlich arbeitet, würden wir verstehen, dass nur eine gezielte und auf den persönlichen Körper zugeschnittene "Diät" zum Erfolg führen kann! 

Eine Diät hatte früher einen gesundheitlichen Aspekt. Heute ist daraus geradezu ein Modetrend geworden. Wenn Du nicht diätest und Dich in Deinem Körper wohl fühlst, dann kann mit Dir was nicht stimmen.

Natürlich sollte die Gesundheit immer im Fokus stehen, bei Übergewicht und Adipositas muss gehandelt werden, denn die Langzeitschäden für den Körper sind nicht reparabel und das Ziel sollte sein, so lange wie möglich Gesund und Aktiv alt zu werden!

Aber auch das Wohlfühlen spielt eine große Rolle und ist enorm wichtig. Ein "schlanker" Mensch, der sich in seinem Körper nicht gut fühlt, jagt ebenfalls der Möglichkeit hinterher, schnell seine "Wohlfühlfigur" zu erlangen.

 

 

Jeder kann nur für sich selbst entscheiden,

wo sein persönliches "Wohlfühlgewicht" liegt!

Aber was passiert, ab dem Moment, in dem ich mich für eine "klassische Diät" entscheide?

Sobald sich mein Gehirn mit dem Thema Diät beschäftigt, ist es programmiert auf:

Verzicht   -   Einschränkungen    und    Verboten

Hungern, Verzicht auf liebgewonnene Essgewohnheiten, sie dürfen dies nicht - sie dürfen das nicht!

Diäten führen nicht nur physiologisch sondern vor allem auch psychologisch zu einem Chaos und das bedeutet für unseren Körper bereits nach kurzer Zeit -

Unlust, Stress und Heißhunger.

Dieses Gefühl kennen die meisten und brechen ihre Ziele ab und wenden sich wieder ihren alten Essgewohnheiten zu. Ganz besonders dann, wenn sich während dem ganzen Verzicht und Kalorien zählen, auf der Waage nichts getan hat.

Der Teufelskreis ist vorprogrammiert! 

Trotz das viele Diätwillige diesen Jo-Jo-Effekt kennen, werden weltweit Millionen für Diät und Ratgeber zur Gewichtsreduktion ausgegeben und dennoch steigt die Zahl der Menschen mit Übergewicht weltweit weiter an.

Dabei wäre es so einfach, wenn ein Diätwilliger begreifen und verstehen würden, das er mit seiner Körperstruktur einzigartig ist und egal welchen Abnehmversuch er startet, dieser zum Scheitern verurteilt ist, wenn sein Ziel nicht auf seine persönlichen und körperlichen Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Was genau meine ich damit?

Hier ein Beispiel: Ein Mann der körperlich sehr viel arbeiten muss (Maurer) hat einen höheren Energiebedarf, wie jemand der eine sitzende Tätigkeit (Busfahrer) ausübt. Dazu kommt noch die Berücksichtigung des persönlichen Stoffwechsels und schon können beide Personen nicht die gleiche Diät machen um erfolgreich zu ihrem Ziel zu gelangen. Eine weitere große Rolle spielt das Alter (ganz besonders bei Frauen), die Verträglichkeit von Lebensmitteln, Krankheiten bzw. Medikamenten Einnahme und die persönliche psychische Verfassung.

 

Wenn man alle diese Indikatoren nimmt, muss jedem bewusst sein, dass es

unmöglich ist, das alle Menschen gleichermaßen Gewicht reduzieren können!

Aber wie kann es funktionieren?

Jeder Körper benötigt seinen persönlichen Ernährungsplan, der genau auf seine Körperfunktionen (Stoffwechsel) zugeschnitten ist.

Dies bedeutet: ich muss wissen ob mein Stoffwechsel "in Takt" ist.

 

Aber was bedeutet denn überhaupt Stoffwechsel?

 

Jeder hat das Wort Stoffwechsel schon einmal gehört.

Guter Stoffwechsel, schlechter Stoffwechsel, den Stoffwechsel ankurbeln, antreiben...

Das Wort Stoffwechsel ist häufig in Gebrauch - und wird dabei oft falsch verwendet.

Denn: Stoffwechsel ist nicht dasselbe wie Verdauung.

 

Stoffwechsel - auch Metabolismus genannt - ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper. Unter Stoffwechsel versteht man grob gesagt alle biochemischen Vorgänge, die innerhalb der Zellen ablaufen. Die Bausteine der zugeführten Nährstoffe werden in den Zellen verstoffwechselt - also abgebaut, umgebaut und zu neuen Produkten aufgebaut. Es geht um ENERGIE, also um Stoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette.

 

Der Körper sorgt ständig für sich selbst, indem er zugeführte Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nutzt oder auf Reserven zurückgreifen kann. All das ist notwendig, damit die Vielzahl der lebensnotwendigen Vorgänge und Funktionen unseres Körpers ordnungsgemäß ablaufen können.

 

Stoffwechselerkrankungen können bezüglich ihrer Symptome und des Verlaufs sehr vielfältig sein. Hier einige Beispiele der Stoffwechselkrankheiten:

Adipositas

Basedow-Krankheit

Diabetes

Eisenspeicherkrankheit

Gicht

Homocystinurie

Nebenschilddrüsenunterfunktion

Nebenschilddrüsenüberfunktion

Siderose

Morbus Fabry

Morbus Gaucher

...und viele mehr....

 

Eine Stoffwechselstörung liegt dann vor, wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert und die Substanz nicht dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

 

Es gibt verschiedene Arten von Stoffwechsel, diese sind benannt nach den Substanzen, die dabei verarbeitet werden:

 

Kohlenhydratstoffwechsel

In der Verdauung werden die komplexen Kohlenhydrate aus der Nahrung in Einfachzucker (Glukose, Fruktose) zerlegt, diese Zuckermoleküle gelangen über das Blut in die einzelnen Zellen, wo der eigentliche Stoffwechselprozess stattfindet. Der Körper kann jetzt aus den Einfachzuckern ENERGIE gewinnen.

Fast alle Körperzellen nutzen Kohlenhydrate als Energiequelle. Besonders das Gehirn deckt mit Kohlenhydraten seinen Energiebedarf. Die Zuckerform, die zur Energiegewinnung benötigt wird, ist Traubenzucker (Glukose). Diese ist für den Körper in etwa das, was Benzin für das Auto ist. Neben der besonderen Bedeutung als Energieträger und Energiespeicher erfüllen Kohlenhydrate bei weiteren Prozessen wichtige Funktionen: Sie sind Bestandteil verschiedener Substanzen wie der sogenannten extrazellulären Matrix. Diese füllte den Raum zwischen den Körperzellen aus und kommt in großen Mengen in Knochen, Knorpel und Bindegewebe vor.

 

Eiweißstoffwechsel (Aminosäurestoffwechsel)

Bei der Verdauung von Eiweißen entstehen Aminosäuren. Diese gelangen über die Blutbahn in die Zellen. Dort dienen sie einerseits zur Energiegewinnung, andererseits benötigt sie der Körper zum Aufbau von Muskelzellen, Hormonen und Enzymen.

Eiweiß ist unentbehrlich beim Aufbau und bei der Reparatur von Zellen und Gewebe. Eiweiße (Proteine) bestehen aus einzelnen Bausteinen, den Aminosäuren. Aus ihnen entstehen rote Blutkörperchen und Hormone, Enzyme und Antikörper der Immunabwehr. Ohne das Protein Keratin wachsen weder Haare noch Fingernägel, Kollagene sind Baustoffe für die Erhaltung der Haut, Myosin und Acetin für die Muskeln.

 

Fettstoffwechsel

Fett dient der Energiegewinnung in den Zellen und ist außerdem der wichtigste Energiespeicher. Schließlich wird Fett unter anderem für die Bildung von Hormonen und Botenstoffen benötigt. Was der Körper nicht braucht, speichern die Fettzellen für "schlechte Zeiten".

Fett ist neben dem Eiweiß der wichtigste "Baustoff" aus dem der menschliche Körper gemacht ist. Es ist lebenswichtig (völlig fettfrei ernährte Tiere - sterben!) Die Fette (Lipide) sind die konzentrierteste Energiequelle; sie liefern doppelt so viel Energie wie Eiweiße oder Kohlenhydrate.

 

Mineralstoffwechsel

Zum Beispiel wird hier Kalzium und Phosphor zum Aufbau der Knochen bereitgestellt. Kalziumionen sind etwa auch für die Muskelarbeit unerlässlich.

 

Auf Grund der unterschiedlichen Körpereigenschaften ist es deshalb so wichtig, wenn eine Gewichtsreduktion angestrebt wird, zu wissen, wo stehe ich und wie kann ich mein Ziel erreichen und langfristig ohne Probleme halten.

 

 

 

Wenn ich meinen Körper die passenden Lebensmittel zuführe, um den täglichen Energiebedarf abzudecken, werde ich mich rundum wohlfühlen und kann mein Gewicht problemlos halten oder reduzieren.

 

Wenn Sie Gewicht reduzieren möchten, lassen Sie sich beraten, damit Sie bei Ihrem nächsten Einkauf wissen, auf was Sie persönlich achten sollten!

 

 

 

 

IHR ZIEL

IST UNSER ANLIEGEN!

 

 

 

WIR UNTERSTÜTZEN SIE DABEI!